Tempel in Thailand - Unsere Reise-Tipps für Thailand

Tempel in Thailand

Ein Wat, so die thailändische Bezeichnung für Tempel, ist in Thailand, Laos und Kambodscha ein religiös genutzter, von einer Mauer umgebener Gebäudekomplex. Dabei kann es sich sowohl um eine buddhistische, als auch christliche und hinduistische Stätte handeln.

 

In praktisch jedem thailändischen Dorf ist der Wat Mittelpunkt des buddhistischen Lebens. In größeren Städten gibt es mehrere Wats. Alle werden durch Spenden der gläubigen Bevölkerung finanziert.


Buddhistische Wats in Thailand

Man unterscheidet in Thailand 3 verschiedene Tempeltypen:

Königlicher Tempel
Es gibt etwa 100 königliche Tempel in Thailand.
Für Außenstehende sind Sie meist daran zu erkenne, dass Ihr Name folgende Silben enthält: Ratcha Wora Maha Viharn, Ratcha Wora Viharn, Wora Maha Viharn oder a Wora Viharn

Die königlichen Tempel werden in drei Klassen eingeteilt:

Ein königlicher Tempel Erster Klasse wurde vom König erbaut oder renoviert. Sie besitzen oft eine Chedi mit einer buddhistischen Reliquie.

Ein königlicher Tempel Zweiter Klasse wurde erbaut von Kindern des Königs oder von Adeligen, denen ein königlicher Titel verliehen wurde.

Ein königliche Tempel Dritter Klasse wurde von weiter entfernten Verwandten des Königs oder von weiteren Adeligen erbaut.

Laien Tempel ( Wat Raad)

Ein Wat Raad wurde von "normalen" Gläubigen erbaut oder gestiftet.

Samnak Song

Unter der Bezeichnung Samnak Song werden alle weiteren buddhistische Zentren zusammengefasst, die keine offizielle Registrierung beim Sangha besitzen.


Tempel-Etikette in Thailand

Auch im Thailand-Urlaub gilt es in den Tempeln ein paar Regeln zu beachten. Kleiden Sie sich bitte respektvoll. Das heißt für Frauen keine kurzen Röcke oder Bikini-Tops und für Männer keine Badeshorts. Machen Sie es besser als manch Prominenter: Klettern Sie nicht auf Buddha-Statuen und berühren Sie die Statuen nicht am Kopf. Für Frauen ist es nicht erlaubt, Mönche zu berühren.